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Aus dem Ordnungsamt

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet.

Verbrennen von pflanzlichen Abfällen nicht erlaubt!

In Sachsen ist die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen in der Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen (Pflanzenabfallverordnung – PflanzAbfV) vom 25.09.1994 geregelt. Danach sind Garten- und Pflanzenabfälle hauptsächlich zu verwerten. Eine Entsorgung durch Verbrennung ist grundsätzlich verboten.

Bisher beriefen sich viele Grundstücks- und Gartenbesitzer auf eine allgemeine Ausnahmeregelung in den Monaten Oktober und April. Das Landratsamt stellte nun klar, dass dies nicht (mehr) möglich ist, da die in der Entsorgungssatzung angebotenen Entsorgungsmöglichkeiten genutzt werden können und dies auch zumutbar sei. So stehen den vogtländischen Bürgern für Pflanzenabfälle folgende zumutbare Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Kompostierung und anschließende Verwertung auf eigenem oder gepachtetem Grundstück
  • zweimalige „Grüngutsammlungen“ (Baum und Strauchschnitt) als Straßensammlung
  • Abgabe von Grüngut (Ast- und Strauchschnitt, Laub/Gras) auf speziellen Wertstoffhöfen
  • Abgabe bei privaten Entsorgern (Bringsystem oder Containerstellung)
  • Letztlich besteht auch die grundsätzliche Möglichkeit der Überlassung über die zugelassenen Restabfallbehältnisse.

Sind jedoch Eigenkompostierung, die Nutzung der öffentlichen Pflanzenabfallsammlung oder die Entsorgung über private Entsorger nicht möglich oder nicht zumutbar, kann das Landratsamt Vogtlandkreis auf Antrag im Einzelfall Ausnahmegenehmigungen, die in Form eines kostenpflichtigen Bescheides erstellt werden, erteilen.
Besteht der Verdacht, dass Pflanzen oder Pflanzenteile mit gefährlichen Pflanzenkrankheiten (z.B. Feuerbrand) befallen sind, entscheidet das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie im Sinne des Pflanzenschutzgesetzes.

Solche Bilder einer starken Rauchbelastung wird es dann nicht mehr geben:


Nicht unter die Bestimmungen der Pflanzenabfallverordnung fallen Traditionsfeuer, wie z.B. am 30. April. Diese unterliegen der Zuständigkeit der örtlichen Behörden, erfordern aber trotzdem eine Einhaltung abfallrechtlicher Bestimmungen.

Wir bitten Sie daher, die oben angegebenen Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen, um nicht eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit zu begehen, zu deren Ahndung der Vogtlandkreis gesetzlich verpflichtet ist. Für Fragen steht die Untere Abfallbehörde des Vogtlandkreises gern zur Verfügung.

Afrikanische Schweinepest

Zwar für den Menschen ungefährlich ist diese hochansteckende Krankheit auf dem Vormarsch. Von besonderer Bedeutung für diesen Prozess sind Wildschweine. Aufgefundenen Wildkadavern muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, jedes aufgefundene Stück sog. Fallwild muss untersucht werden.
Auch Pilzsammler, Jogger und Spaziergänger können in Wald und Flur die Kadaver von
Fallwild auffinden. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramamt (LÜVA) bittet in diesen Fällen darum, eine der nachfolgend aufgeführten Stellen zu informieren:

  • LÜVA Vogtlandkreis (03741 / 300-3601) oder
  • zuständiges Polizeirevier (PR Plauen: 03741 / 140; PR Auerbach: 03744 / 2550) oder Rettungsleitstelle Zwickau (0375 / 19222) oder
  • falls bekannt: den zuständigen Jagdausübungsberechtigten

Baumfällungen

Das Fällen von Bäumen ist generell - unabhängig von der Genehmigungspflicht - nur im Zeitraum vom 01.10. bis 28.02. gestattet.Wir möchten Sie über die Gehölzschutzsatzung der Stadt Adorf/Vogtl. informieren. Grundsätzlich darf ein gesunder Baum nicht gefällt werden. Auf Grund der Gehölzschutzsatzung und des Bundesnaturschutzgesetzes kann die Stadt Adorf/Vogtl. Ausnahmen und Befreiungen erlassen. In diesem Fall ist regelmäßig davon auszugehen, dass Ersatzpflanzungen angeordnet werden. Bestimmte Baumarten sind von der Gehölzschutzsatzung ausgeschlossen, so dass eine Fällung (von kranken Bäumen) keiner Genehmigung bedarf. Welche Baumarten genau davon betroffen sind, erfahren Sie im Ordnungsamt (037423 575-24) oder können Sie in der Gehölzschutzsatzung nachlesen.

Straßensperrungen

Die Arbeiten am oberen Teil der Straße "Am Röhrteich" haben sich verschoben. Der Abschnitt vom Abzweig Oberlandküche/Schillerstraße bis zum Ende der öffentlichen Straße soll aufgrund der Verzögerungen bei der Fertigstellung der Schillerstraße nun erst im Oktober gebaut werden. Es wird ein neuer Straßenbelag aufgezogen werden, Baubeginn ist der 04.10.2017, Dauer der Baumaßnahme ist ca. vier Wochen. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Fahrtregelung Krummer Weg / Freiberger Straße

Die zunächst für ein Jahr auf Probe festgelegte Regelung, den beidseitigen Verkehr auf der Freiberger Straße und dem Krummen Weg zu ermöglichen, wird nun auf Dauer etabliert. Es gab weder Unfälle noch sonstige negative Vorkommnisse, die die Regelung infrage stellen. Der seit langen Jahren bestehende Ringverkehr ist damit Geschichte.

Geschwindigkeitsbegrenzung

Eine Änderung in der StVO macht's möglich: Im Bereich der Zufahrt zum Kindergarten am Remtengrüner Weg kann endlich eine 30 km/h-Begrenzung eingerichtet werden. Die zuständige Straßenmeisterei wird die Schilder in Kürze aufstellen. Bisher hatte das verantwortliche Landesamt für Straßen und Verkehr das Tempolimit mit Verweis auf Vorschriften trotz mehrerer Anläufe der Stadtverwaltung stets verweigert.

Illegale Hausmüllentsorgung

Die Entsorgung von Hausmüll in unseren öffentlichen Papierkörben ist - wie eigentlich jeder weiß - nicht erlaubt und nicht nur zu verurteilen, weil sie eine Ordnungswidrigkeit darstellt und einer ordnungsgemäßen Müllentsorgung nicht entspricht. Wir stellen fest, dass viele der öffentlichen Papierkörbe bereits einen Tag nach der Stadtreinigung wieder bis oben hin gefüllt sind mit Hausmüll. Die schlimmste Begleiterscheinung hierbei ist das Erscheinungsbild, das für die öffentlichen Straßen, Wege und Plätze dadurch entsteht. Wollen wir nicht in einer schönen und gepflegten Stadt leben? Die Verantwortlichen sollten sich einfach nur schämen!

Wir bitten Sie dringend, diese Handlungsweise im Ordnungsamt konkret zur Anzeige zu bringen und nicht durch Wegsehen zu unterstützen. Solche Bilder braucht niemand!

25.02.2015, Pflaumenallee

 

 

 

 

Freilaufflächen für Hunde

Auf folgenden Wiesen können Sie Ihren Hund frei laufen lassen:

  • Neubaugebiet Schillerstraße, Freifläche oberhalb des Bolzplatzes (hinter Oberlandküche)
  • Blockhauswiese (Hummelbergsiedlung)

Auf die Freilaufflächen wird explizit durch ein Schild hingewiesen.

 

Sirenensignale - Probealarm

Bei Katastrophen, sonstigen Schadensereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle und großräumigen Gefährdungslagen ist die zeitnahe Warnung und Information der Bevölkerung von großer Bedeutung. Es ist sehr wichtig, dass sich die Bürger mit den Sirenensignalen und den erwarteten Verhaltensweisen vertraut machen, damit im Ereignisfall auch die erhoffte Warnwirkung eintritt.

Eine Erprobung der landeseinheitlichen Sirenensignale erfolgt am 30.09. um 12.15 Uhr. Die Bürger werden gebeten, das Merkblatt zur Kenntnis zu nehmen, damit im Ereignisfall die erhoffte Warnwirkung eintritt.

 

 

Information zur Verbindungsstraße Leubetha - Marieney

Im Februar 2013 haben wir eine Bürgeranfrage zu einer möglichen Tonnagebegrenzung für die Verbindungsstraße zwischen Leubetha und Marieney (K7840) erhalten. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, haben wir die Anfrage an das zuständige Verkehrsamt des Vogtlandkreises weitergegeben. Wir gehen davon aus, dass dieser Sachverhalt vielleicht auch andere Einwohner interessiert und wollen an dieser Stelle über das Ergebnis der Prüfung durch das Landratsamt informieren.

Eine Begrenzung mittels Einschränkung in der Tonnage oder anderer Verbote z. B. Lkw–Verbot oder Einschränkung in der Befahrbarkeit für Fahrzeuge mit einer bestimmten Breite lehnt das Verkehrsamt ab.
Diese Straße mit Verkehrszeichen zu reglementieren ist aus Sicht des Landratsamtes eine Verschiebung von Verkehrsströmen auf andere Straßen, die baulich und verkehrlich in analog demselben Zustand sind. Es wird davon ausgegangen, dass die K 7840 meist nur von Anliegern genutzt wird. Auf Grund anliegender Felder und Wälder, wird diese auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt. Auch mit einem Verbot müssen diese Fahrzeuge diese Straße benutzen, um die landwirtschaftlichen Flächen bzw. Wälder bewirtschaften zu können.
Die K7840 zwischen Leubetha und Marieney wird durch den Linienverkehr im Normalfall nicht befahren. Sie erfüllt aber eine wichtige Verbindungsfunktion für Zufahrten innerhalb der Linie V-22, welche im Wesentlichen für den Schülerverkehr der gesamten Gemeinde Mühlental und Leubetha in Richtung Adorf und Markneukirchen eingerichtet ist. In durchaus häufigen Fällen dient diese Verbindung zudem als Ausweichstrecke bei kurzfristigen Straßensperrungen, z.B. infolge Schneebruchs. Demzufolge würden diese Fahrzeuge dann eine Ausnahmegenehmigung erhalten. An der Verkehrssituation würde sich nichts ändern.
Die K 7840 befindet sich nicht im Kernstraßennetz von Kreisstraßen. Ob und wann mit einem Ausbau dieser Straße zu rechnen ist, darüber kann momentan keine Aussage getroffen werden.
Nach Aussagen der Polizei ist auch kein erhöhtes Unfallgeschehen in diesem Straßenabschnitt zu verzeichnen.