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Mehrgenerationenhaus entsteht

Dass es im Wohnblock Schillerstr. 23 im Neubaugebiet eine Begegnungsstätte und Betreutes Wohnen gibt, ist den meisten bekannt. Nun soll dort ein richtiges Mehrgenerationenhaus aufgebaut werden. Dazu wollen wir folgende Informationen geben.

Was ist ein Mehrgenerationenhaus?

Es wird zahlreiche Beschäftigungs- und Veranstaltungsangebote für Jung und/oder Alt geben, in der Regel generationsübergreifend für verschiedene Interessensgebiete. Der Charakter einer Begegnungsstätte wird beibehalten, der Angebotsumfang jedoch deutlich erweitert. Mindestens 20 Stunden in der Woche ist ein Ansprechpartner vor Ort. Das nächste Mehrgenerationenhaus in der Umgebung befindet sich in Oelsnitz.

Unser Mehrgenerationenhaus in der Schillerstraße soll sich zu einem festen Baustein und einer Anlaufstelle für verschiedenste Lebenssituationen entwickeln. Schwerpunkt soll die Einrichtung einer Wohnberatungsstelle für Adorf und das obere Vogtland sein. Erreichbar ist das Haus u.a. mit dem Bürgerbus, die Haltestelle ist nur ca. 50m entfernt.

Wer steckt dahinter, wann geht's los?

Träger des Mehrgenerationenhauses ist zunächst die Stadt. Die Betreibung und damit die Erarbeitung, Durchführung und Koordination der Angebote hat die Stadt auf die Awo Auerbach übertragen. Diese wird eine(n) Koordinator(in) einstellen, die bisherige Tätigkeit Ehrenamtlicher soll fortgesetzt werden.

Geplanter Beginn ist der 1. April 2017, wobei die Angebote erst nach und nach aufgebaut werden. Dazu soll es unter anderem auch eine Umfrage geben.

Wie finanziert sich ein Mehrgenerationenhaus?

Auf Initiative der Wohnungsgesellschaft Adorf/Vogtl. GmbH hat die Stadt Fördermittel beim Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser beantragt. Pro Jahr stehen insgesamt 40.000 € für das Haus zur Verfügung, 10.000 € davon trägt die Stadt als Zuschuss für die Etablierung guter generationsübergreifender Angebote bei uns im Ort. Für manche der einzelnen Angebote wird weiterhin (wie bisher in der Begegnungsstätte) ein kleiner Obolus zu entrichten sein. Mit Gewährung des Bundeszuschusses ist die Finanzierung bis Ende 2020 sichergestellt.