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Möglichmacherei

Adorf macht’s möglich
Bundesministerium gibt Mittel für die Möglichmacherei frei

Im Juni 2017 hatten wir uns für das Modell- und Demonstrationsvorhaben "LandKULTUR - kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen" beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beworben. Nun kam (endlich!) die Förderzusage für das Projekt „(Kultur-)Möglichmacherei“.

Es war harte Arbeit: Fast zwei Jahre hat das Verfahren gedauert, mehrmals mussten wir unsere Projektinhalte überarbeiten, aber nun freuen wir uns umso mehr über die Freigabe von 90.593,40 €. Ziel des zunächst bis Ende 2021 angelegten Projektes ist es, Bürger, Vereine oder freie Gruppen in Adorf bei der Realisierung von kulturellen Aktivitäten oder anderen Projekten zu unterstützen, sie mit anderen Partnern zu vernetzen und damit das gesellschaftliche Leben in der Stadt Adorf vorwärts zu bringen. Damit fügt sich nach Ansicht des Bürgermeisters ein neuer Baustein in das Adorfer Gefüge aus kommunalen Anstrengungen und neuen Kooperationen mit lokalen Akteuren ein. „Oberstes Ziel ist und bleibt es, die Stadt in puncto Lebensqualität nach vorne zu bringen. Diesem Ziel kommen wir mit der Möglichmacherei wieder ein Stück näher“.

Auch Dr. Klaus Zeitler, der Berater im Projekt Demografiewerkstatt Kommunen (DWK), der die Antragstellung aktiv mit unterstützt hatte, war hocherfreut. „Damit können wir dem DWK-Projekt noch mehr Schub und Wirkung verleihen und den Folgen des demografischen Wandels durch Stärkung der bereits vorhandenen Eigeninitiativen etwas entgegensetzen“. In Adorf sieht er viele Potenziale, wie die letzten Jahre gezeigt hätten. Egal ob Open-Air, neue Vereinsgründung wie der kleinstadtPerspektiven e.V., das Maibaumaufstellen oder der Start der gemeinsamen Sanierung des Gefängnisses, zeigen, dass sich durch aktives Mitwirken am gesellschaftlichen Leben eine Vielzahl von Projekten umsetzen lassen.