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Möglichmacherei

Auftaktveranstaltung am 10.05.2019 ein voller Erfolg!

16.05.2019

Adorf wieder einmal im Fernsehen: In einem ausführlichen Beitrag von Westsachsen TV wird die Adorfer Möglichmacherei vorgestellt und über die gut besuchte Auftaktveranstaltung am 10.05.2019 berichtet.

 

13.05.2019

„Möglichmacherin“ Bianca Jahn konnte sich freuen: Mehr als 30 Gäste hatten den Weg zur Auftaktveranstaltung in den neuen Räumen in der ehemaligen Ambulanz, Markt 31, in Adorf gefunden. Die Altersspanne der Gäste betrug zwischen 6 und 82 Jahren und war tatsächlich beispielhaft für die Zielgruppe der Menschen, die angesprochen werden sollen: Völlig unabhängig vom Alter sollen Mitgestalter und Mitmacher angesprochen werden, die gemeinsam mit Bianca Jahn sowohl die Weiterführung und Weiterentwicklung bestehender kultureller Formate als auch die Umsetzung neuer Ideen für Projekte, Aktionen und Veranstaltungen möglich machen können.

Unterstützung bei der Vorstellung der Zielsetzung und ersten Umsetzungsgedanken des Projekts gab es von Bürgermeister Rico Schmidt, Dr. Klaus Zeitler (Berater des BMFSJ-Projektes „Demografiewerkstatt Kommunen“) und Antje Goßler von der Stadtverwaltung.

Viele neugierige und aufgeschlossene Gäste bekamen Antwort auf ihre Fragen. Auf diese Weise konnte in lockerer, gemütlicher Atmosphäre in der liebevoll eingerichteten Möglichmacherei nicht nur Aufklärungsarbeit zu diesem nicht nur im Vogtland ungewöhnlichen Projekt betrieben werden. Im aktiven Austausch zeigte sich, das bereits einige neue Ideen, wie zum Beispiel ein Kürbisfest im Herbst, auf den Weg gebracht wurden.



Besonders das breitgefächerte Spektrum der Gäste lässt die Verantwortlichen auf eine gute Perspektive hoffen. Vertreter verschiedener Adorfer Vereine waren darunter, z.B. des Gewerbevereins, Vertreter der Seniorengemeinschaft, des Stadtrates, aber auch viele interessierte Einzelpersonen. Bianca Jahns Augenmerk auf die künftige zusätzliche Unterstützung bereits bestehender Formate und Veranstaltungen fand breite Zustimmung. Nicht wenige teilen die Sorge um fehlenden Nachwuchs in den aktiven Vereinen und ein damit einhergehendes Schwinden der Leistungsfähigkeit und Kapazität von ehrenamtlich Tätigen. Auch dies ist eine Folge des demografischen Wandels in Adorf, dem mit Hilfe der aus der Arbeit in der „Demografiewerkstatt Kommunen“ hervorgegangenen Idee etwas entgegensetzt werden soll.

In Gesprächen mit Vereinen war diese Sorge wiederholt geäußert worden. Dies war auch der Grund, weshalb sich die Stadt Adorf/Vogtl. im Jahr 2017 mit einer ersten Projektskizze für einen „(Kultur)Ermöglicher“ im Programm LandKULTUR des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung bewarb. Über nahezu zwei Jahre war das Projekt gedanklich weiterentwickelt worden, so dass im April 2019 endlich der ersehnte positive Bescheid erteilt werden konnte. Binnen drei Wochen konnte konnte das Büro gemeinschaftlich mit der Stadtbevölkerung eingerichtet und die Möglichmacherei eröffnet werden.

Die gelungene Auftaktveranstaltung und die breite Resonanz sind ein deutliches Zeichen dafür, dass hier ein Nerv getroffen wurde und sehr gute Chancen bestehen, dass sich die kulturelle Lebensqualität in Adorf durch dieses Projekt positiv entwickeln wird. Der Hinweis Bianca Jahns, als „Möglichmacherin“ keinen schwarzen Hut mit einem weißen Kaninchen darin zu besitzen, sorgte für Heiterkeit und brachte das Motto noch einmal auf den Punkt:

Möglichmachen gelingt durch Mitmachen! Die „Möglichmacherei“ ist eine Anlaufstelle dafür und offen für alle Ideen.

Öffnungszeit des Möglichmacher-Büros (ehem. Ambulanz, Markt 31):
mittwochs 10.00-12.00 Uhr und 16.00-18.00 Uhr
ansonsten nach Vereinbarung!

Erreichbarkeit:
0176 34551926
moeglichmacherei@adorf-vogtland.de

   

April 2019

Im Juni 2017 hatten wir uns für das Modell- und Demonstrationsvorhaben "LandKULTUR - kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen" beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beworben. Nun kam (endlich!) die Förderzusage für das Projekt „(Kultur-)Möglichmacherei“.

Es war harte Arbeit: Fast zwei Jahre hat das Verfahren gedauert, mehrmals mussten wir unsere Projektinhalte überarbeiten, aber nun freuen wir uns umso mehr über die Freigabe von 90.593,40 €. Ziel des zunächst bis Ende 2021 angelegten Projektes ist es, Bürger, Vereine oder freie Gruppen in Adorf bei der Realisierung von kulturellen Aktivitäten oder anderen Projekten zu unterstützen, sie mit anderen Partnern zu vernetzen und damit das gesellschaftliche Leben in der Stadt Adorf vorwärts zu bringen. Damit fügt sich nach Ansicht des Bürgermeisters ein neuer Baustein in das Adorfer Gefüge aus kommunalen Anstrengungen und neuen Kooperationen mit lokalen Akteuren ein. „Oberstes Ziel ist und bleibt es, die Stadt in puncto Lebensqualität nach vorne zu bringen. Diesem Ziel kommen wir mit der Möglichmacherei wieder ein Stück näher“.

Auch Dr. Klaus Zeitler, der Berater im Projekt Demografiewerkstatt Kommunen (DWK), der die Antragstellung aktiv mit unterstützt hatte, war hocherfreut. „Damit können wir dem DWK-Projekt noch mehr Schub und Wirkung verleihen und den Folgen des demografischen Wandels durch Stärkung der bereits vorhandenen Eigeninitiativen etwas entgegensetzen“. In Adorf sieht er viele Potenziale, wie die letzten Jahre gezeigt hätten. Egal ob Open-Air, neue Vereinsgründung wie der kleinstadtPerspektiven e.V., das Maibaumaufstellen oder der Start der gemeinsamen Sanierung des Gefängnisses, zeigen, dass sich durch aktives Mitwirken am gesellschaftlichen Leben eine Vielzahl von Projekten umsetzen lassen.