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Gettengrün

Gettengrün wurde 1295 erstmals urkundlich erwähnt und ist eine typische Streusiedlung (verteilt auf Ober- und Untergettengrün) mit momentan ca. 180 Einwohnern. Im Jahr 1994 wurde Gettengrün in die Stadt Adorf/Vogtl. eingemeindet. Das idyllisch im früheren Grenzgebiet gelegene Dorf lädt zum Wandern und Reiten ein. 


  • Die wohl wichtigste Rolle im Dorfleben spielt der Dorf- und Heimatverein Gettengrün e.V.. Über das ganze Jahr erstreckt sich die Fülle beliebter gemeinsamer Unternehmungen und Veranstaltungen ebenso wie wöchentliche Treffs verschiedener Interessengruppen unter dem Dach des sehr regen Vereins. Domizil ist die alte Gettengrüner Schule. Mittlerweile pflegt der Ort auch seine eigene Internetseite: http://gettengruen.jimdo.com

  • Im Gettengrüner Ortschaftsrat sind Ortsvorsteher Bernd Haller und die  Ortschaftsräte Jürgen Schreiner und Dieter Hertel aktiv und vertreten die Gettengrüner Interessen gegenüber der Stadt.
  • In der Freiwilligen Feuerwehr Gettengrün, die zur Freiwilligen Feuerwehr Adorf gehört, tun 16 Kameraden um Ortswehrleiter Jürgen Schreiner ihren ehrenvollen Dienst. Außerdem gibt es fünf Ehrenmitglieder. >> Aktuelles aus den Ortswehren
  • Erwähnung verdient der Gettengrüner Chor (unter der Leitung von Lothar Rank), der einen festen Programmpunkt bei vielen Festen der Dorfgemeinschaft bildet.  
  • Berühmtester Sohn des kleinen Ortes ist der 
    Künstler und Karikaturist Erich Ohser, besser bekannt als e.o.plauen. Er wurde im Jahr 1903 in Gettengrün geboren und durch seine "Vater und Sohn"-Bildergeschichten bekannt. An seinem Geburtshaus, einem der oberen Grenzhäuser in Gettengrün, erinnert eine Tafel an ihn. Besuchen Sie die Galerie e.o.plauen in Plauen (ca. 30 min. von Adorf entfernt)!
    >> zur offiziellen Website
                               www.erichohser.de
    >> mehr zur Biographie Erich Ohsers
    >> www.facebook.com/vaterundsohn
  • Durch seine grenznahe Lage gehörte Gettengrün früher zur 5-km-Sperrzone. Das Betreten der „Sperrzone“ war von besonderen Voraussetzungen abhängig, für Anwohner etwa durch einen Vermerk im Personalausweis, für Besucher durch einen extra auszustellenden „Passierschein“. Die Gettengrüner Nachbargemeinden Eichigt und (das tschechische) Roßbach planen in unmittelbarer Nähe die Ausweisung eines grenzüberschreitenden Wanderwegs nach dem Motto "Nachbarn auf gemeinsamem Weg ohne Grenzen" - genannt Tour der Steine. Durch diesen Weg soll mehr Aufmerksamkeit auf historisch interessante Grenzpunkte gelenkt werden, die zum Teil auch für Gettengrün bedeutsam waren.
  • Zertifizierte Fernwanderwege wie der Kammweg und der Wanderweg der Deutschen Einheit führen durch Gettengrün. Für Reitfreunde gibt es einen Reiterhof.
  • Auch Exotisches gibt es in Gettengrün. Familie Schmidt züchtet auf ihrer Amali-Straußenfarm die urtümlichen Riesenvögel, Besuche sind nach Absprache möglich. Im Hofladen kann man Straußenfleisch sowie handgearbeitete Kunstwerke aus Straußeneiern erwerben. 
  • Und zum Schluss noch etwas Statistik: Betrachtet man die Altersstruktur, ist Gettengrün der jüngste Adorfer Ortsteil - der Anteil von Einwohnern mit einem Alter von bis zu 20 Jahren ist hier am höchsten! 
    >> zur Übersicht Altersstruktur Adorf und Ortsteile

Fotos: Eric Schreiner